Interview mit Franziska Sgoff zu ihrem Buch „Wo zu braucht man Jungs“

 

Daniel: Hallo Franziska und danke das du dir Zeit genommen hast mit mir dieses Interview zu führen.

Franziska: Hallo Daniel. Toll, dass ich heute auf deinem Blog ein Interview geben darf.

Daniel: Was hat dich bewogen ein Buch zu schreiben?

Franziska : Ich habe mir schon immer gerne Geschichten ausgedacht, seitdem ich sprechen konnte. Und als ich dann in die Schule kam, schrieb ich diese auf. Meine Kreativität auszuleben und Figuren, die es so in der Wirklichkeit nicht gibt, zu erschaffen und ihnen Erlebnisse, die ihr weiteres Leben prägen mit auf die Reise zu geben, ist das tollste daran.

Daniel: Warum ist dein Buch zum größten Teil nicht aus der Perspektive einer blinden Person geschrieben ?

Franziska: Ich wollte meine Charaktere Dinge tun lassen, die ich selbst nicht kann:
Autofahren, mit dem Rad zur besten Freundin düsen, in der Schule heimlich Briefchen verschicken, sich im Spiegel anschauen.

Daniel: Was haben Susanne Sabrina und Mona mit dir als Person zu tun?

Franziska: Sabrina ist chaotisch, hat ihr Herz am rechten Fleck. Mona ist Perfektionistin, sehr kreativ und ehrenamtlich engagiert. Susanne ist optimistisch und kämpft für ihre Träume. Du siehst, von jeder der drei Mädchen habe ich selbst eine oder mehrere Eigenschaften.

Daniel: Was hat reiten mit deinem Leben zu tun?

Franziska: Ich bin selbst jahrelang geritten. Bald möchte ich wieder anfangen. Diese Freiheit, auf einem Pferd zu sitzen und durch Wald und Wiesen zu reiten, ist einfach wunderschön. Besonders eine Beziehung zu dem Pferd aufzubauen, in dem man es reitet, putzen darf und es einem Ruhe und Geborgenheit schenkt, ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl.

Daniel: Welche Geschichten von blinden Menschen oder von Menschen mit anderen Beeinträchtigungen würdest du gerne mal in Buchform lesen?

Franziska: Ich habe selbst Ideen für Geschichten von Menschen mit Behinderung in Fantasieromanen.
Ich fände Geschichten von Menschen mit Behinderung spannend, die sich beruflich selbstständig gemacht haben und davon leben können.

Daniel: Dürfen wir von dir noch weitere Bücher erwarten?

Franziska: Ich habe noch viele Ideen und auch die Geschichte von Sabrina, Mona und Susanne ist noch lange nicht zu Ende erzählt!

Es folgt noch ein Link zur Rezension von Wozu braucht man Jungs

Wozu braucht man Jungs eine Rezension

Inklusion statt Integration Franzi Sgoff

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