Aus meiner Sicht können Militarismus und deshalb auch Armeen nicht inklusiv sein. denn der Zweck von Armeen ist es Menschen zu töten. Krieg führt zwangsläufig zu beeinträchtigten Menschen und durch die Zerstörung von Infrastruktur werden die beeinträchtigten Menschen zu behinderten Menschen.
Vom 12.-14.6.2026 fand die Deutsche Ausgabe der Invictus Games erneut in Düsseldorf statt. https://inklusion-statt-integration.de/weshalb-die-invictus-games-nicht-inklusiv-sind-und-nicht-stattfinden-sollten/
Die Bundeswehr diskutiert derzeit intensiv über die Einführung eines Verwundetenabzeichens zur Würdigung im Gefecht verletzter Soldat*innen. Befürworter des deutschen Militarismus werten diese Art der Auszeichnung als gesellschaftliche Anerkennung. Die Debatte ist stark emotional geprägt. Als behinderte Person und Kommunist lehne ich es ab, dass diese faschistische Tradition wieder eingeführt wird.
Hauptstreitpunkte unter denjenigen, die sich für ein solches Verwundetenabzeichen einsetzen, ist die Einbeziehung von Soldat*innen mit psychischen Erkrankungen in die Vergabepraxis. Hier zeigt sich ein generelles gesellschaftliches Misstrauen und die Unterstellung des Simulantentums gegenüber psychisch kranken Menschen in einer besonders widerlichen Weise. So nach dem Motto „nur wer sichtbar verletzt ist, ist richtig verletzt“.
Aus dieser Tradition kommt das Verwundestenabzeichen https://de.wikipedia.org/wiki/Verwundetenabzeichen.
Die Bundeswehr arbeitet gerade an einer verstärkten Zusammenarbeit mit der Israelischen IDF. Die IDF gilt als “inklusivste” Armee der Welt. Die IDF versucht aktiv, behinderte Menschen in die Armee einzugliedern. Die IDF hat sogar eine Sondereinheit für Autist*innen, die vor allem zur Feindmarkierung und somit im Kampf gegen die Palästinenser eingesetzt wird. Das heißt die aktive Beteiligung am Genozid in Palästina wird als Inklusion verkauft. Soweit, dass die Bundeswehr Sonderabteilungen für behinderte Menschen einrichtet ist es gerade noch nicht dass das noch kommt halte ich aber nicht für ausgeschlossen, denn Drohnenbedienung – geht auch gelähmt durch Augensteuerung – oder,oder eben wie in Israel, bei der Feinderkennung. Fragt man Google nach den unterschiedlichen Inklusionsverständnissen in der deutschen und der israelischen Armee, bekommt man folgende Zusammenfassung: Die Bundeswehr und die Israel Defense Forces (IDF) arbeiten im Bereich Inklusion eng zusammen. Beide Armeen tauschen Fachwissen aus, um Menschen mit Beeinträchtigungen bestmöglich in den Dienstbetrieb zu integrieren. Die Inklusionsansätze beider Streitkräfte im Detail:
Der Deutsche Militarismus und somit die Bundeswehr: konzentriert sich bei Inklusion noch auf die zivile Beschäftigung. Menschen mit Behinderungen, die nicht als Soldaten dienen können, werden in der Verwaltung und in Büros eingesetzt, wobei die Arbeitsplätze entsprechend barrierefrei angepasst werden.
Dir IDF in Israel bindet Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen aktiv direkt in das Militär ein. Das viel beachtete Projekt „Special in Uniform“ ermöglicht es jungen Erwachsenen, als Freiwillige in der Armee zu dienen und dabei wichtige Fähigkeiten für ein unabhängiges Leben zu erwerben. Ich lehne beides entschieden ab.