“Der Platz in dir” von Anna Maria Praßler – eine Rezension

Am 25. Februar 2026 ist “Der Platz in dir”, das neue Buch von der Autorin  Anna Maria Praßler, im https://www.tyroliaverlag.at/home erschienen; illustriert wurde es von Ulrike Baier. Die Altersempfehlung ist ab 12 Jahren. Das Buch beginnt mit einer Szene, in der deutlich wird, dass die Leiterin der Firmungsfahrt diese nicht inklusive geplant hat. Die 13-jährige Luisa, die seit einem Autounfall im Rollstuhl sitzt, ist darüber berechtigterweise stinksauer. Die Fahrt ist als Wanderwallfahrt geplant und die geplanten Wanderwege sind nicht barrierefrei. Ihre Eltern, die die Beeinträchtigung ihrer Tochter nicht akzeptiert haben, behüten sie aber, anstatt dafür zu sorgen, dass die Fahrt so stattfindet, dass ihre Tochter problemlos teilnehmen kann. Sie fahren Luisa extra mit dem eigenen Auto in den Wallfahrtsort und bleiben vor Ort, was Luisa logischerweise gar nicht passt und zu allem Überfluss haben Luisas Eltern sie hinter ihrem Rücken beim Dorfpfarrer des Wallfahrtsortes noch zu einem Handauflege-Gottesdienst angemeldet, der so eine Art Wunderheilung in Aussicht stellt. Im Dorf trifft Luisa den stillen 12 Jährigen Jona aus Berlin, dieser befindet sich mit einer anderen Jugendgruppe auf Wallfahrt. Er erhoffte sich durch den Besuch des geheimnisvollen Marienbildes in der dortigen Dorfkirche, den inneren Frieden zu finden, denn für seine an Krebs verstorbene Mutter hatte dieser Wallfahrtsort eine besondere Bedeutung. Die beiden freunden sich an und fassen einen geheimen Plan – auf der Suche nach Freiheit und dem „Platz in ihnen“ lässt sich Jona erst in die Kirche mit dem Bild einschließen und dann hilft er Luisa auf einem barrierefreien Ausflug in die Alpen. Weitere Charaktere des Buches sind Samir, ein junger syrischer  Krankenpfleger, dem, nachdem er auf Wunsch der Jugendleiterin von Jonas Jugendgruppe  ein Bild  von Jonas Jugendgruppe vor dem Dom in Innsbruck gemacht hat, die Jugendleiterin der Gruppe nicht mehr aus dem Kopf geht. Alessia, der Leiterin der Jugendgruppe geht es genauso, außerdem ist da noch eine mürrisch-liebenswerte alte Dame, die in dem Altenheim lebt, in dem Samir arbeitet und die eine seiner Zeichnungen, die er aus dem Gedächtnis von Alessias Tattoo angefertigt hatte, das berühmte Marienbild wiedererkennt, weil sie in der Wallfahrtskirche geheiratet hat. Samir und Hedi, so heißt die alte Dame, machen sich auf den Weg zum Wallfahrtsort. Als das Verschwinden von Luisa und Jona bemerkt wird, machen sich Luisas Eltern auf die Suche nach Luisa, die Jugendlichen der Firmfahrt und deren Gruppenleitung suchen auch nach Luisa. Samir und Hedi hatten Luisas Eltern früh zufällig beim Frühstücken getroffen. Als sie sich jetzt wieder treffen, schließt sich Samir der Suche an. Alessia und ihr Kollege bemerken Jonas Verschwinden eher spät bei der Suche nach je einer*m Jugendlichen treffen sich Alessia und Samir dann wieder, Luisa und Jona tauchen am Nachmittag glücklich und zufrieden wieder auf. Das Buch „der Platz in dir“ hat mich nicht überzeugt. 

https://inklusion-statt-integration.de/lauf-kleiner-spatz-eine-erfreute-kinderbuchrezension/ 

 

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