Am 11. Februar 2026 erschien das Kinderbuch „Gemeinsam sind wir stark: Reilo und Reili – zwei Sinti-Kinder” im Gratitude Verlag von Shlica Weiß illustriert wurde das Buch von Josefine Taape. Die Protagonist*innen des Buches sind Reilo und Reili, sie sind Cousin und Cousine, und sie und ihre Cous*innen sind Roma und Sinti, sie wohnen in der Sonnenstraße. Dort verbringen sie ihre Nachmittage meist im Spielhaus – beim Fußballspielen, Tanzen oder Basteln. Als Reilo und Reili auf dem Weg ins Spielhaus sind, sehen sie, dass ein Junge, der gerade in die Sonnenstraße gezogen ist, von den Brüdern Lars und Max geärgert und dies, weil er stottert. Reilo, Reili schreiten ein und stellen sich schützend vor den Jungen, dieser heißt Jacob. Als Reillo und Reili weiter ins Spielhaus laufen, treffen sie auf Sirin eine Freundin. Sirin nutzt einen Rollstuhl, dies wird im Buch nur über Bilder kommuniziert und nie im Text ausgesprochen. Die drei treffen dann noch auf Vinni und Tulli, die auch ins Spielhaus gehen wollen, sie sind Cousinen von Reilo und Reili. Als die fünf im Spielhaus ankommen, ist Jacob schon da und spielt mit Latscho, einem weiteren Cousin von Reilo und Reili Fussball Jacob wird sofort in die Gruppe aus Freund*nnen Cous*innen aufgenommen. Am nächsten Tag wieder im Spielhaus kommt es dazu, dass Max und Lars vorbei und machen wieder Jacob blöde an, da bilden die Kinder im Spielhaus einen Halbkreis um Jacob um ihn zu schützen. Was weiter passiert, erfahrt ihr, wenn ihr das Buch kauft und lest.
Zur Gestaltung des Buches gehört, dass im Text immer wieder Begriffe in Romanes der Sprache von Sinti und Roma hervorgehoben werden, diese werden hinten im Buch erklärt. Auf die Geschichte der Sinti und Roma wird sowohl in der Geschichte als auch hinten im Buch eingegangen. Wir brauchen mehr Kinderbücher mit Sinti und Roma als Protagonist*innen.
Einzige Kritik die ich am Buch Reilo und Reili habe ist das bei dem Halbkreis den die Kinder um Jacob machen um ihn zu schützen Sirin fehlt ohne darauf einzugehen warum sie an diesem Tag nicht da ist so könnte für behinderte Leser*innen des Buches ein kleiner Beigeschmack nach dem Motto behinderte Kinder können ihre Freunde nicht beschützen entstehen .
Das Buch „Gemeinsam sind wir stark: Reilo und Reili – zwei Sinti-Kinder” zeigt dass man gemeinsam stark und solidarisch sein kann und ist eine absolute Empfehlung